Widerrufsrecht für Verbraucher
Sofern der Besteller Verbraucher im Sinne des § 13 BGB ist, steht ihm nach dem Fernabgabegesetz ein Widerrufsrecht nach Maßgabe folgender Belehrung zu:
Der Besteller kann seine Vertragserklärung innerhalb von zwei Wochen ohne Angabe von Gründen in Textform (z. B. per Brief oder E-Mail) oder durch Rücksendung der Ware an
Su Vinu Sardu, Barlachstr. 22, 69226 Nußloch,
Die Frist beginnt frühestens am Tag nach Erhalt der Ware und einer ausführlichen Widerrufsbelehrung in Textform, nicht vor dem Tag des Vertragsschlusses. Der Fristenlauf setzt zudem die Erfüllung der Informationspflichten nach § 312c Abs. 2 BGB i.V.m. § 1 Abs. 1, 2, 4 BGB-InfoV ein, der Besteller muss also sowohl die bestellte Ware als auch die ordnungsgemäße Rückgabebelehrung in Textform sowie die Informationen gemäß § 312c Abs. 2 BGB i.V.m. § 1 Abs. 1, 2, 4 BGB-InfoV erhalten haben.
Zur Wahrung der Widerrufsfrist genügt die rechtzeitige Absendung der Widerrufserklärung oder der Ware.
Ausschluss des Widerrufsrechts
Gemäß § 312 d Abs. 4 Ziff. 1 BGB ist ein Widerrufsrecht ausgeschlossen für Ware, die
§ nach Kundenspezifikation angefertigt wurde oder
§ eindeutig auf persönliche Bedürfnisse des Kunden zugeschnitten ist oder
§ sich aufgrund ihrer Beschaffenheit nicht für eine Rücksendung eignet oder
§ schnell verderben kann oder
§ deren Verfallsdatum überschritten wurde.
Im Falle eines rechtzeitigen und wirksamen Widerrufs sind die beiderseits empfangenen Leistungen zurückzugewähren und gegebenenfalls gezogene Nutzungen (z. B. Gebrauchsvorteile, Zinsen) herauszugeben.
Die Rücksendung der Ware erfolgt für den Besteller kostenfrei. Nicht paketversandfähige Sachen werden auf Veranlassung von Su Vinu Sardu abgeholt.
Verpflichtungen zur Erstattung von Zahlungen sind innerhalb von 30 Tagen nach Absendung der Widerrufserklärung zu erfüllen.
Kann der Besteller die empfangene Ware ganz oder zum Teil nicht oder nur in minderwertigem bzw. verschlechtertem Zustand zurückgewähren, hat er Wertersatz zu leisten.
Dies gilt nicht, wenn die Verschlechterung der Ware ausschließlich auf deren Prüfung – wie sie z. B. in einem Ladengeschäft vor Ort möglich gewesen wäre – zurückzuführen ist (z. B. Verkosten einer Flasche aus einer Weinlieferung).
Im Übrigen kann der Besteller die Wertersatzpflicht vermeiden, wenn er die Ware nicht wie ein Eigentümer in Gebrauch nimmt und alles unterlässt, was deren Wert beeinträchtigt.
Ende der Widerrufsbelehrung.
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